Mehr Möglichkeiten dank PTC Creo 2 bei Zühlke Engineering

Anwenderbericht

Firma: Zühlke Technology Group AG

Themen: Konstruktion & Entwicklung, Produktdaten­manage­ment (PDM/PLM), Tools & Erweiterungen,

Branche: Design- & Entwicklungsbüros

Erschienen in:

CAD.de-Newsletter

Bericht herunterladen Zurück

Die Zühlke Engineering GmbH Eschborn erbringt Engineering-Dienstleistungen für viele Branchen, und zwar von der Ideenfindung bis zur Vorserie. Dafür werden u. a. verschiedene CAx-Tools gebraucht. Seit rund einem Jahr gehört dazu auch PTC Creo 2, betreut von INNEO Solutions.

Ingenieurbüros haben es nicht leicht. Sie müssen sich ständig in ganz neue Produktproblematiken einarbeiten. Oft genug, beginnen sie ganz von Anfang an. Dafür braucht es sehr viel Ingenieurswissen und große Flexibilität. Welche Unterstützung der nächste Kunde braucht, weiß man nicht, muss sich aber darauf einstellen.

Neben hohem Sachverstand helfen dabei die richtigen Tools, meist CAD- und PDM-Systeme und eine schnelle Hilfe des Systemlieferanten, wenn es nötig ist. Bei neuen Projekten sitzen also im Boot: Der Kunde, das Ingenieurbüro und der CAx-Lieferant. Durch ihre Kooperation kann die beste Performance erreicht werden. Diese Karte wird immer mehr gespielt; nicht Abgrenzung, sondern Zusammenarbeit ist Trumpf.

In diesem Umfeld ist die Zühlke Engineering GmbH tätig. Das Mutterunternehmen, die Zühlke Engineering AG, wurde 1968 von Gerhard Zühlke gegründet, mit dem klaren Fokus, Produktinnovationen zu realisieren.

Im Jahr 1998 wird die erste deutsche Niederlassung in Eschborn eröffnet, weitere folgten in München, Hannover und Hamburg. Die Kunden sitzen in Schlüsselbranchen der deutschen Wirtschaft, Maschinen und Anlagenbau, Medizintechnik, Gebäudeautomation und Finanzdienstleister. Wie passen die Finanzdienstleister in diese Reihe?

„Im Wesentlichen entwickeln wir Software für diese Branche“, so Dr. Thomas Weber, verantwortlich für die System Architektur.

Überhaupt ist die Software-Entwicklung ein starkes Standbein, neben der Produktentwicklung (Mechanik, Elektromechanik, Elektronik). Daneben deckt das Unternehmen auch die Sektoren Management Consulting und StartUp-Unterstützung ab.

Zühlke Engineering unterstützt seine Kunden bereits schon bei der Ideenfindung und bringt diese dann zur Marktreife, über alle Entwicklungsstufen hinweg.

Es gibt kaum ein Engineering-Unternehmen in Deutschland, das ein so breites Themenspektrum abdecken kann, heißt es bei Zühlke Dafür stehen in Deutschland 200 Mitarbeiter (insgesamt 600) zur Verfügung.

Die CAx-Situation ist geprägt durch eine Vielfalt an Tools, für die Mechanische Konstruktion, die Elektrotechnik/Elektronik und die Software-Entwicklung.

Für die mechanische Konstruktion wurde Anfang 2014 auch Creo 2 eingeführt. Dazu Windchill PDMLink als Produkt-Daten-Management-System.

Als Systemlieferanten und -betreuer hat man Inneo ausgewählt, „positive Erfahrung lagen bereits schon bei unseren Schweizer Kollegen vor“, wie Dr. Weber erwähnt.

Creo 2: Kreativität umsetzen

PTC Creo ist eine skalierbare, interoperable CAD-Softwarefamilie, die eine schnelle Entwicklung ermöglicht. Die Software hilft beim Erzeugen, Analysieren, Visualisieren und Weiterverwenden von Produktentwürfen in nachgelagerten Prozessen unter Verwendung von 2D-CAD, 3D-CAD sowie parametrischer und direkter Modellierung.

Die wichtigsten Funktionsbereiche sind:

  • Schnelles und einfaches Erzeugen von 3D-Modellen beliebiger Teile oder Baugruppen
  • Automatische Erstellung von Fertigungszeichnungen, die stets ihre aktuellen Konstruktionen widerspiegeln
  • Ästhetische Optimierung mit umfassenden Funktionen für die Flächenkonstruktion
  • Einfache Wiederverwendung von neutralen und nicht von PTC stammenden CAD-Daten von Kunden und Zulieferern, wodurch die Notwendigkeit der Dateiumwandlung und Neuerstellung von 3D-Modellen wegfällt.

PTC Creo ist mehr als nur die Fortschreibung von Pro/Engineer, sondern ein neuer Ansatz für die Produktentwicklung, welche auch den ehemaligen Kunden von Cocreate eine Chance gibt, aufzusteigen.

PTC hat Creo vier wesentliche Technologien zugrunde gelegt:

AnyRole Apps liefern zum richtigen Zeitpunkt das richtige Tool für den richtigen Benutzer. Einzelne Anwendungen, sogenannte „Apps“, bieten jedem Beteiligten genau die Werkzeuge, die er für seinen speziellen Aufgabenbereich benötigt, ohne diesen mit für ihn unwichtigen Komponenten zu überfordern. Das ermöglicht auch unerfahrenen CAD-Anwendern, sich schnell direkt am Entwicklungsprozess zu beteiligen.

AnyMode Modeling ermöglicht jederzeit die Konstruktion und Datenverwendung in einem beliebigen Modellierungsmodus. Wechseln zwischen 2D, direkter 3D-Modellierung oder parametrischer 3D-Modellierung, ohne dass dabei die Intelligenz oder die Konstruktionsabsicht verloren geht, ist möglich.

AnyData Adoption ermöglicht das Importieren, Manipulieren und Bearbeiten von Daten aus jedem beliebigen CAD-System ohne Umwege über Standardschnittstellen.

AnyBOM Assembly schafft die Voraussetzung und Anbindung zum PLM-System, die zum Erstellen und Validieren von an Seriennummern gebundenen Produktkonfigurationen notwendig sind.

Mittlerweile wurden diese Basistechnologien schon mit Leben erfüllt. Es gibt eine Reihe von Apps, die zum Basis-System hinzugewählt werden können; aber auch die Bearbeitung externer Geometrie wurde vorangetrieben.

Dazu ist von PTC die Unite-Technologie entwickelt worden. Sie bietet sehr gute Funktionen in Mult-CAD-Umgebungen. Die Benutzer können CAD-Systeme konsolidieren und systemübergreifend effektiver zusammenarbeiten. Dadurch entstehen neue Synergieeffekte zwischen den Entwicklungsteams, die Verbesserungen bei Produktqualität, Attraktivität und pünktlicher Auslieferung ermöglichen.

Creo bietet eine Reihe von Tools für die Entwurfskonstruktion, die heute eine Rechnerunterstützung bieten, wo man früher nur mit Handskizzen arbeiten konnte.

Ebenfalls viel getan wurde für eine zuverlässige Baugruppenmodellierung. Dazu gehört:

  • Intelligentere und schnellere Baugruppenmodellierung
  • Erstellen von vereinfachten Darstellungen
  • Gemeinsame Nutzung schlanker und präziser Modelldarstellungen mit dem einzigartigen „Shrinkwrap Tool“ (Schrumpfverpackung)
  • Echtzeit-Kollisionserkennung
  • Einbetten von Informationen über Form, Passung und Funktion mit Hilfe von AssemblySense für eine schnelle und präzise Baugruppenerstellung

Das umfassende CAD-System ist mittlerweile in der Version Creo 3 am Markt.

So viel in aller Kürze zur Software selbst, nun zurück zur Anwendung bei Zühlke.

Einführung mit eLearning-Unterstützung

Bei Zühlke Engineering sind mittlerweile drei Arbeitsplätze mit Creo 2 ausgestattet. Die Einführung erfolgte mit Hilfe eines eLearning Tools. „Wir haben es uns schon im Vorfeld überlegt, wie wir es am besten machen sollen, direkte Schulung oder Ausbildung über eLearning? Wir haben uns dann für letzteres entschieden, weil es uns mehr Flexibilität gab. Ein eLearning Tool kann jeder Mitarbeiter dann einsetzen, wenn es in seinen betrieblichen Ablauf hineinpasst“, sagt Dr. Weber und ergänzt: „Wir konnten diese Entscheidung relativ leicht treffen, weil alle zukünftigen Creo-Anwender bereits schon erfahrene CAD-Konstrukteure waren. Das was bei Creo 2 nun anders ist, lässt sich gut über eLearning erfassen. Wir finden, dass dies eine interessante Möglichkeit ist, bedarfsgerecht zu schulen - auch im Wiederholungsfall. Und bei ganz speziellen Dingen können wir ja immer auf die Schulungsmöglichkeiten bei INNEO zurückgreifen. Insofern können wir heute sagen, wir haben sehr positive Erfahrungen mit eLearning gemacht.“

Bei Zühlke Engineering wird hauptsächlich das parametrische Basispaket eingesetzt. „Was wir noch haben, ist eine die AAX- Lizenz die eine Modellierung mit der Skletttechnik ermöglicht“, so Dr. Weber.

Falls nötig, kann dieses Grundkonzept jederzeit erweitert werden, der Aufbau der Software (Apps) ist geradezu dafür gemacht. Neben dem CAD-System selbst nutzen die Eschborner auch die Startups Tools von INNEO. Nochmal Dr. Weber: „Die schon vorhandenen positiven Erfahrungen unserer Schweizer Kollegen haben für eine direkte Anschaffung gesprochen und wir können heute sagen, wir haben diese positiver Erfahrung auch gemacht.“

Er nennt z. B. die Zentrale Verwaltung der System-Konfigurationsdateien, zentrale Durchführungen bei Änderungen, das einfache Einspielen von Kundenumgebungen etc. Positiv fällt auch die leichte Bedienung auf, die es erlaubt, dass der Konstrukteur selbst solche Arbeiten ausführt und nicht einen speziellen Administrator dafür braucht.

Erfahrungen und Ausblick

Nach einem Jahr Einsatz von Creo 2 ziehen die Fachleute bei Zühlke das Resümee, dass die Software sicher in Kundenprojekten eingesetzt werden kann.

Sehr zufrieden ist man mit der Betreuung durch INNEO (hier durch die Niederlassung in Langen). „INNEO reagiert sehr kurzfristig auf Wünsche und Anfragen. Nötigenfalls bekommt man auch schon mal ein Angebot innerhalb von einem Tag auf den Tisch, das läuft wunderbar“, bekräftigt Dr. Weber.

Der zukünftige weitere Systemausbau hängt von den Kunden und deren Projekten ab: Was gebraucht wird, kommt ins Haus. Mehr Möglichkeiten bietet die Software allemal...

Postprozessoren

Alle nötigen Postprozessoren für verschiedenste Maschinen werden von DPS bereitgestellt und angepasst. Es gibt bereits schon verfügbare Standardpostprozessoren für alle gängigen Holzbearbeitungsmaschinen wie

  • Homag (WOOD WOP)
  • HolzHer (NC-Hops)
  • Biesse (NC-Hops und Biesse Works)
  • IMA (IMA WOP)
  • SCM/Morbidelli
  • MKM
  • MASTERWOOD
  • MAKA

etc.

Sie an die jeweilige Kundensituation anzupassen, dauert „höchstens 1 Tag“, wie Jörg Rudig versichert.

Ihre Innovationskraft und Produktivität zu steigern – das ist unser Anspruch. In 5 Dimensionen zeigen wir unseren Service und gleichzeitig Ihren Kunden­nutzen:

 

Sehen Sie selbst: Give me five!

 

**Preise zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer. Ausschließlich für gewerblichen Bedarf und öffentliche Einrichtungen. Verkauf nur innerhalb Deutschland.

© INNEO Solutions GmbH | Kontakt | Impressum | Datenschutz | AGB