CAD-Daten automatisch aktualisieren und Weltweit zur Verfügung stellen

Anwenderbericht

Firma: INNEO Solutions GmbH

Themen: Konstruktion & Entwicklung, Tools & Erweiterungen

Erschienen in:

DIGITAL ENGINEERING Magazin

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CAD-Bestandsdaten auf dem aktuellen Stand halten oder globale Standards bei der CAD-Daten-Erstellung einführen und durchsetzen – das sind Themen, die sich für PTC Creo Parametric mit einen Tool vom CAD- und PLM-Spezialisten INNEO lösen lassen.

In einer Volkswirtschaft wie Deutschland mit einem Exportanteil von 80 Prozent ist der weltweite Austausch von Konstruktionsdaten nicht nur vor dem Hintergrund der allgemeinen IT-Sicherheitslage ein hochbrisantes Thema. Dabei unterstützen zwar die CAD-Systeme die wichtigsten Sprachen, aber für die CAD-Daten, die tagtäglich entstehen, gilt diese Multilingualität deshalb noch lange nicht.

Wie viele Unternehmen berücksichtigen wirklich beim Erzeugen der Entwicklungs- und Konstruktionsdaten, dass diese international genutzt werden sollen? Bei der Entwicklung von Produkten und Maschinen muss die Konstruktion nahezu immer
auf bewährte Bauteile und Baugruppen zurückgreifen, um effizient, schnell und abgesichert konstruieren und produzieren zu können. Egal, ob die Konstruktion im heimischen Headquarter oder verteilt in einer der Niederlassungen sitzt.

Internationales Konzept erforderlich

Viele Unternehmen haben erkannt, dass ein internationales Konzept für die Produktentwicklungsdaten erforderlich ist, um effektiver innerhalb des Unternehmens und mit Partnern zusammenzuarbeiten. Die Definition eines internationalen firmenspezifischen CAD-Standards ist sicherlich eine Herausforderung, da es möglichst die Anforderungen aller Unternehmensbereiche maximal berücksichtigen sollte. Nicht in Frage steht sicher selten die Sinnhaftigkeit eines solchen unternehmensweiten Standards. Mit Widerstand ist aber trotz allem zu rechen.

Zum Beispiel werden die lokalen, über die Jahre gewachsenen CAD-Arbeitsumgebungen (Einstellungen, Konfigurationen, Vorlagen, Bibliotheken und so weiter), bei der internationalen Zusammenarbeit nicht mehr funktionieren. Oft treten unmittelbar Probleme zutage, wenn Objekte mit unterschiedlichen Einheiten, Materialdefinition, Folien, Stücklisteninformationen, Namenskonzepten, Zeichnungsansichten und Einbaubedingungen aufeinandertreffen. Kuriose Effekte entstehen bei dem Versuch, diese in einer anderen Umgebung zu verwenden.

Nicht selten werden Kompromisse erforderlich sein, um sich auf eine gemeinsame Vorgehensweise zu einigen. Steht das Konzept und haben sich alle Beteiligten darauf verständigt, ist die nächste Herausforderung die Umsetzung.

Das Konzept für Creo umsetzen

Zentrale Frage: Wie lassen sich die im Laufe der Jahre entstandenen Daten, die zudem noch kontinuierlich wiederverwendet wurden und werden, von heute auf morgen an den neuen Standard anpassen? Zudem ist für die Zukunft sicherzustellen, dass alle neu erzeugten Daten auch dem neuen internationalen Firmenstandard entsprechen.

Für die Anwender von Creo Parametric von PTC gibt es an dieser Stelle eine passende Lösung aus dem Hause INNEO Solutions. Der Genius Tools Model Processor ist eine Art Werkzeugkasten, mit dessen Hilfe Unternehmen bestehende CAD-Daten
harmonisieren und auf eine internationale Arbeitsumgebung umstellen können. Damit werden die Daten weltweit austauschbar.

Das Software-Werkzeug dient der Analyse und Bearbeitung von Creo-Parametric-Daten und stellt mehr als 100 Aktionen zur Verfügung. Diese Aktionen lassen sich zu Aktionslisten zusammenfassen und mit logischen Ausdrücken kombinieren, so dass quasi ein nahezu unendlicher Befehlsumfang zur Verfügung steht.

Die Aktionslisten wiederum lassen sich in den unterschiedlichen Model-Processor-Modi auf die CAD-Datenbasis anwenden. Eine Stapelverarbeitung (Batch) überarbeitet auf diese Weise große Datenmengen ganz ohne Nutzerinteraktion.

Mit dem vollständig in Creo Parametric integrierten „Model Processor User“ wird die Aktionsliste auf aktive und abhängige Objekte angewendet. Alternativ lässt sich auch der Funktionsumfang von Creo über zusätzliche Icons in der Creo-Benutzeroberfläche erweitern, die dann Modellüberarbeitungen oder tägliche Änderungen, wie das Einfärben von Modellen, auslösen.

Eine Triggerfunktionalität führt beispielsweise Aktionslisten beim Laden oder Speichern automatisch aus, was dem Anwender zeitraubende und demotivierende Standard-Aufgaben erspart und gleichzeitig die firmenspezifischen Standards sicherstellt.

Wie man anfängt

Wenn man sich nun dazu durchgerungen hat, den globalen Standard einzuführen, stellt sich die Frage, wie und wo fange ich operativ an? Der erste Schritt ist in der Regel das Ausmessen des Kraters, sprich: Ich will herausfinden, in welchem Zustand sich die bestehenden Daten befinden. Dazu lässt sich eine Aktionsliste erarbeiten, die alle relevanten Daten der bestehenden Objekte in einem Stapellauf analysiert und einen aussagekräftigen Report erstellt.

Basierend auf diesen Erkenntnissen ist zu entscheiden, welche Anpassungen automatisiert durchführbar sind und bei welchen Operationen ein Nutzer manuell eingreifen muss. Ein großer Vorteil von Model Processor an dieser Stelle: Alle Aktionen lassen sich im Vorfeld untersuchen und testen, so dass ein reibungsloser Ablauf bei den Projekten zu erwarten ist.

Automatisch oder manuell

Erfahrungswerte gibt es auch zu dem Thema, was per Batch lösbar ist, und was ein Nutzer in der Regel händisch ausführen muss. Das Hinzufügen eines fehlenden Stücklistenparameters ist beispielweise meist automatisch machbar, entweder im Stapellauf, oder mithilfe des Triggers beim Laden und/oder Speichern. Bei dem Austauschen oder Ändern eines Zeichnungskopfes oder einer Stücklistentabelle ist es äußerst ratsam, dass der Konstrukteur zumindest eine Sichtprüfung und Genehmigung nach der erfolgten Anpassung durchführt. Auch sollten bereits freigegebene Konstruktionsdaten nicht im Stapellauf überarbeitet und automatisch gespeichert werden.

Fazit

Der Genius Tools Model Processor macht alle Funktionen verfügbar, um bestehende CAD-Daten einmalig zu aktualisieren und langfristig sicherzustellen, dass die Daten stets aktuell bleiben. Um eine möglichst effiziente Vorgehensweise beim Umgang mit diesem Tool zu gewährleisten, stellt INNEO ein Team von erfahrenen Beratern bereit, die nach kundenspezifischen Anforderungen Workshops durchführen, um die jeweils besten Strategien gemeinsam mit dem Kunden umzusetzen. Testen lässt sich das Tool auch vorab im kostenlosen Gastmodus (http://mp.inneo.com). Tutorials bieten Autodidakten einen einfachen Einstieg in die komplexe Thematik der Altdatenüberarbeitung.

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