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Von Gollum zu CAD

0605/2011

Visualisierung – Luxion erregte mit seinem Visualisierungspaket KeyShot seit einigen Jahren großes Aufsehen in der CAD-Gemeinde. Die einfache Bedienung und die realistischen Ergebnisse, aber auch die Geschichte hinter Luxion sind es wert, genauer beleuchtet zu werden.

Henrik Wann Jensen, dänischer Computergrafikspezialist, war schon seit seiner Schulzeit von Computergrafik fasziniert. Was mit einem C64 und Fraktalgrafiken wie der bekannten Apfelmännchen begann, führte zu Studien der Elektrotechnik und der Informatik. In seiner Doktorarbeit entwickelte er die Photon-Mapping-Technologie, die es erlaubt, die globale Beleuchtung einer Szene beim Rendern effizient zu ermitteln. Nach der Diplomarbeit arbeitete er bei Mental Images, am MIT und bei den Pixar Animationsstudios. Jensen erarbeitete hier, in der Arbeit an computergenerierten Filmen, eine weitere Technologie, die es erlaubt, Oberflächen leicht durchscheinend zu machen. Diese wurde unter anderem bei der Visualisierung des Gollum in der Filmtrilogie »Herr der Ringe« eingesetzt, was Jensen im Jahr 2004 einen Oscar für seine Verdienste in der Computergrafik einbrachte.

Sein Bruder Claus war ähnlich fasziniert von Computern, engagierte sich jedoch stärker im Bereich des High Performance Computing. Er war unter anderem an der Entwicklung und dem Aufbau eines HPCSystems für die Olympischen Spiele in Sydney im Jahr 2000 beteiligt. Gemeinsam arbeiteten sie zu Beginn des Jahrtausends daran, die für den Film entwickelte Computergrafik zu vereinfachen, um sie allgemein verfügbar zu machen.


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Kompressor von GEA Grasso mit KeyShot visualisiert

Kompressor von GEA Grasso mit KeyShot visualisiert

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  • Firma: Luxion
  • Themen: Produktentwicklung KeyShot, 3D-Rendering
  • Erschienen in: :K|CAD CAM 03|2011 www.k-magazin.de