Bei INNEO tut sich was: Zum einen bietet die Umstellung bei PTC neue Chancen für die eigenentwickelten Applikationen, zum anderen stellt sich das Unternehmen international auf. INNEO-Geschäftsführer Helmut Haas erläutert im Interview die Neuerungen.
Herr Haas, wie wirken sich die Strategieänderung bei PTC und das neue System Creo bei Ihnen aus?
Wir sind sehr zufrieden mit Creo. In unserer Rolle als Softwarehersteller sind das App-Konzept und die Öffnung des Systems für Applikationen von Drittherstellern ein großer Vorteil, denn so können wir unsere Applikationen noch tiefer im System verankern.
Was ändert sich in Ihrem Portfolio?
Wir nutzen die Gelegenheit, um unsere Start-up-Tools zu überarbeiten. Diese entstanden aus Kundeninput und unserer langjährigen Erfahrung bei der Implementierung von Pro/ENGINEER. Der Funktionsumfang hat sich jedoch über die Jahre deutlich erweitert, es ging bei Weitem nicht mehr nur um einen schnellen, effizienten Start; somit ist der Name unpassend geworden. Auch die Nutzung der Startup-Tools hat sich verändert. Waren sie ursprünglich ein Werkzeug für den Mittelstand, so nutzen heute auch Großkunden die Tools, um ihre umfangreichen Konfigurationen, Anpassungen und ihre Systemlandschaft zu managen. Neben der Automation durch den Parameter Manager sind die Möglichkeiten, unterschiedliche Systemumgebungen, beispielsweise für Zuliefersituationen, auf Knopfdruck zur Verfügung zu haben sowie die Zeiteinsparung bei Releasewechseln oder bei der Einbindung neuer Arbeitsplätze wichtige Highlights für unsere Kunden.