Druckguss- geht anders als Spritzgusswerkzeug. Konstrukteure brauchen dazu erstklassige Tools. Daher hat sich Präzisions-Aluminium-Druckgussteile-Hersteller PMG bestens mit Pro/E für die Zukunft gerüstet – betreut von INNEO.
Druckgussteile aus Aluminium sind für hohe Stückzahlen geeignet – ähnlich wie Spritzgussteile aus Kunststoff. Ihr Eigenschaftsprofil geht aber weit über das von Kunststoffteilen hinaus. So können sie beispielsweise deutlich höher belastet werden, mechanisch, thermisch und chemisch. Ihre Stabilität erlaubt den Einsatz überall da, wo Kunststoff keine Chance mehr hat, etwa im Motorenbau oder an der Lenkung von Automobilen. Dem Einsatz- und Innovationspotenzial solcher Teile steht ein hoher Aufwand in der Produktion gegenüber, zum Beispiel bei der Metallschmelze, beim Transport des flüssigen Metalls oder bei der Nachbearbeitung.
In diesem anspruchsvollen Umfeld ist PMG, die Pressmetall Gunzenhausen GmbH, tätig. Das fränkische Unternehmen wurde 1962 gegründet und befindet sich heute noch im Familienbesitz. Die knapp 500 Mitarbeiter produzieren Aluminium-Druckguss-Teile in hoher Präzision, vor allem für den Automobilbau (90 Prozent) und die Elektroindustrie, vorrangig mit der Firma ebm.pabst (10 Prozent). „Mit der Ausnahme der Daimler AG beliefern wir in erster Linie Automobilzulieferer, allem voran Continental und Bosch“, erklärt Volker Hippelein, Leiter Prozessvorbereitung bei PMG. Zusammen mit diesem Tier 1 werden alle relevanten internationalen Märkte bedient.