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CAD/PLM-Einführung beim Automobilzulieferer

0108/2007

Kaltmassivumformung – das hört sich nach einer eher „groben“ Fertigungstechnologie an. Das ist es auch – dennoch entstehen mit Hilfe dieses Verfahrens bei ESKA Automotive in Chemnitz hochpräzise Verbindungselemente und weitere technische Teile. Die Entwicklungsumgebung für die komplexen, bis zu sechsstufigen Werkzeuge wurde von INNEO auf Basis des Software-Programms „Pro/ENGINEER“ implementiert.

Bei ESKA werden horizontale Mehrstufenpressen (bis zu sechs Stufen) und mit Presskräften von 270 kN bis 550 kN eingesetzt. Das Ausgangsmaterial ist Draht in Durchmessern zwischen 5 mm und 34 mm; ein entsprechend langer Drahtabschnitt wird also in bis zu sechs Arbeitsgängen in die endgültige Form gebracht. Dies erfordert viel Know-how sowohl in der Verfahrensauslegung als auch in der Werkstoffkunde, damit dem Material nicht zu viel „zugemutet“ wird. Hinzu kommt, dass die Bauteile zunehmend komplexer werden. Die Automobilindustrie beispielsweise optimiert Produkte und Fertigung immer weiter; das bedeutet wiederum, dass zunehmend mehr Bauteile mehrere Funktionen übernehmen müssen.

So wirken beispielsweise Befestigungsmittel schwingungsdämpfend; oder das Armaturenbrett wird nicht einfach mit Schrauben befestigt, sondern mit speziellen Befestigungen, die gleichzeitig die Justierung erlauben. Diese Entwicklung bedingt einerseits nicht nur zunehmend eine Nachbehandlung der Teile – bei einfachen Schrauben wird nach dem Kaltumformen lediglich noch das Gewinde aufgewalzt – sondern auch immer mehr Aufwand in der Verfahrensentwicklung und der Werkzeugkonstruktion.


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Von anwendungsspezifischen Schrauben bis hin zu komplexen Umformteilen reicht das Portfolio von ESKA Automotive.

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  • Firma: ESKA Automotive GmbH
  • Themen: Pro/ENGINEER, Pro/INTRALINK
  • Branche: Automotiv
  • Erschienen in: VDI-Z, 07-08|2007